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Gemeinsame Jahreshauptversammlung


Datum Freitag 23. März 2012
Abteilung Einsatzabteilung


Gemeinsame Jahreshauptversammlung der FEUERWEHREN der Gemeinde Roßdorf.

Am 23 März 2012 konnte Gemeindebrandinspektor Wilfried Sturm die Einsatzabteilungen der beiden Feuerwehren aus Roßdorf und Gundernhausen zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung im Gerätehaus in Gundernhausen begrüßen. In seinem Jahresrückblick ging Sturm auf vielfältige Ereignisse ein: Die renovierte Rehberghalle konnte inklusive neuem baulichem Brandschutz und Brandmeldeanlage ihren Betrieb wieder aufnehmen. Bei vergleichbaren Mehrzweckhallen nehme die Rehberghalle in Puncto Sicherheit einen Spitzenplatz im Landkreis ein so Sturm. Leider ließen einige Bestuhlungspläne noch immer auf sich warten. Sturm dankte der Gemeinde Roßdorf für die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin Spößler an der Spitze. Als wichtigste Investition in den Fuhrpark lobte Sturm die Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens für den Ortsteil Gundernhausen. Für die Gemeinde schlug diese Investition mit 52.000 Euro zu Buche.

Insgesamt rückten die Feuerwehren Roßdorfs im Jahr 2011 zu 110 Einsätzen aus, auf den Ortsteil Roßdorf entfielen hierbei 82 auf Gundernhausen 28 Einsätze. In beiden Ortsteilen konnten die Einsatzabteilungen auch in 2011 auf die Unterstützung ihrer Feuerwehrvereine zählen. In Gundernhausen konnte aus Vereinsmitteln eine Wärmebildkamera angeschafft werden, in Roßdorf wurden ein praxisnahes Training für Verkehrsunfälle und ein Seminar für dringende Türöffnungen vom Feuerwehrverein finanziert.

Auch die Jugendfeuerwehren zeigten mit 22 Mitgliedern in Roßdorf und 20 in Gundernhausen weiterhin eine stabile Entwicklung. Ein besonderes Highlight präsentierte die Jugendfeuerwehr in Gundernhausen mit ihrem Filmprojekt „Jugendfeuerwehr in Action“. Eine Aktion die bereits weit über die Grenzen unseres Landkreises für Aufsehen sorgt, lobte Sturm. Doch der Gemeindebrandinspektor fand auch kritische Töne zu Einsätzen mit dem Stichwort „Ölspur“ oder „Tragehilfe für den Rettungsdienst“. Ist dies auch zukünftig die Aufgabe der Feuerwehr – und - kann man einem Arbeitgeber, der seinen Mitarbeiter für die Feuerwehr freistellt, noch vermitteln dass dieser seinen Arbeitsplatz verlässt um eine Ölspur abzukehren?
In diese Kerbe schlug wenig später auch Kreisbrandinspektor Ralph Stühling und führte ein Beispiel an in dem kürzlich eine Feuerwehr im Landkreis alarmiert wurde, weil in einem Bahnhofsgebäude der Strom ausgefallen war. Auch in Richtung der Politik stellte er die Frage in den Raum wie künftig mit derartigen Problemen umzugehen sei. Eine erfreuliche Aufgabe konnte die erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück mit Christel Sprößler, Wilfried Sturm und Ralph Stühling wahrnehmen. Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Einsatzabteilung der Feuerwehr Roßdorf konnte Björn Briel mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet werden.

Erstmalig konnte in Roßdorf auch die Anerkennungsprämie des Landes Hessen für 10- bzw. 20-jährigen aktiven Dienst an vier Feuerwehrleute ausgezahlt werden. Die insgesamt 600 Euro gingen an Christina Anthes, Sven Claus, Jürgen Zimmer, Daniel Ludebühl und Rene Landzettel.

Bericht erstellt durch Dennis Kirschner



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