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Von Weltrekordversuch bis Radtour


Datum Montag 01. September 2014
Abteilung Jugendfeuerwehr


Einen abwechslungsreichen September erlebten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Gundernhausen.

An den letzten Wochenenden standen gleich mehrere besondere Ereignisse auf dem Übungsplan.

Am ersten Wochenende des Septembers stand die „Gunnerhaiser Kerb“ auf dem Übungsplan. Bereits Wochen vorher wurde sich Gedanken gemacht, was man bei dem am Sonntag stattfindenden Kerbumzug zeigen könnte. Am Ende waren sich alle einig, das Motto sollte „Ehr Leit macht eich koa Soije, mehr sinn die Brandschitzer vun moije“ was für “Nicht- Gunnerhaiser“ so viel wie „Ihr Leute macht euch keine Sorgen, denn wir sind die Brandschützer von morgen“ heißen. Am Freitagabend wurde dann mit dem Bau des Motivwagens begonnen. Auf dem Feuerwehranhänger wurde ein kleines Haus errichtet und Wasserbehälter installiert. Auch die Spruchbänder wurden in mühevoller Arbeit vorbereitet. Am Samstag stand nun der Bau eines Miniaturfeuerwehrautos auf dem Plan. Die Jugendlichen nahmen Maß am Original-Feuerwehrauto um ein Maßstabsgetreuen Nachbau erstellen zu können. Schnell stand fest, dass der in der Schule gelernte Dreisatz auch hier gut zum Einsatz kommt. So konnte das, dem Größenverhältnis angepasste Feuerwehrauto aus Dachlatten und Tapete gebaut werden. Am Sonntag stand nun der Kerbumzug quer durch Gundernhausen an. Mit bester Laune und bei super Wetter zogen Jugendfeuerwehr und Löschteufel los. Mit einigen Showeinlagen mit unserem brennenden Haus und dem selbstgebauten Feuerwehrauto konnten wir die Kerbumzugsjury überzeugen und erlangten Platz eins bei der Motivwagenprämierung.

Am Freitag des zweiten Wochenendes fand die erste gemeinsame Übung zusammen mit der Jugendfeuerwehr Roßdorf statt. Angenommen war ein Brand auf dem Gelände des Bauhofes der Gemeinde Roßdorf. Drei Löschfahrzeuge, besetzt mit den jungen Brandschützern von morgen, machten sich auf den Weg um den Brand zu löschen. Bereits von weitem konnte man eine dunkle Rauchsäule über dem Gelände aufsteigen sehen. Die Erkundung der Gruppenführer beider Ortsteile ergab, dass es sich nicht nur um ein Feuer handelt auch Personen wurden noch vermisst. Schnell wurde die Mannschaft darüber informiert und schon ging es los: Menschenrettung, Schläuche auswerfen und die Wasserversorgung herstellen. Beide Jugendfeuerwehren zeigten ihr Können und bekämpften erfolgreich mit 9 C-Rohren den fiktiven Brand und retteten alle Verletzten aus dem Gefahrenbereich. Nach kurzer Übungsnachbesprechung gab es natürlich noch Applaus von den Zuschauern zu denen unser Gemeindebrandinspektor und auch die Wehrführer beider Ortsteile gehörten. Nachdem Schläuche, Strahlrohre und Co. wieder verlastet waren ließen wir den Abend noch im Gerätehaus Roßdorf bei einigen Erfrischungen und natürlich Würstchen vom Grill ausklingen. Beide Jugendfeuerwehren waren sich einig: Diese Veranstaltung wird wohl nicht die letzte ihrer Art gewesen sein!

Am dritten Samstag fand die Radtour der Jugendfeuerwehr Gundernhausen statt. Bereits um neun Uhr trafen sich die Jungs und Mädels zusammen mit ihren Betreuern und Betreuerinnen am Gerätehaus. Nachdem noch bei einigen Fahrrädern die Luft kontrolliert werden musste ging es auch schon los Richtung Groß-Zimmern. Die Jugendlichen kannten nur den Zielpunkt auf der Karte und mussten den Weg bis dorthin ohne die Hilfe der Betreuer finden. Nach ein paar kleinen Stopps die zur Orientierung dienten konnte man bereits unser Feuerwehrauto stehen sehen. Hier konnten sich alle erstmal mit kühlen Getränken und Kuchen stärken ehe wir unser Ziel das Mais-Labyrinth in Groß-Umstadt erreichten. Hierfür wurden drei eindeutige Gruppen - Jungs, Mädels und Betreuer- eingeteilt. Im Mais-Labyrinth mussten mehrere Stempel gesucht werden. Nach fast zwei Stunden fanden sich wieder alle am Ausgang des Labyrinths ein. und wir konnten uns wieder auf den Weg Richtung Gundernhausen machen. Dort angekommen mussten noch ein paar Vorbereitungen für das Essen getroffen werden. So teilten sich die Jugendlichen auf und halfen beim Tischdecken, Grillaufbauen und dem Zubereiten des Salates. Nach dem gemeinsamen Mittagessen war die Veranstaltung schon herum.

Der Samstag des vierten Wochenendes stand ganz im Zeichen des Weltrekordes für die größte Jugendfeuerwehrübung aller Zeiten. Die Megaübung aller Jugendfeuerwehren des Landkreises Darmstadt Dieburg fand bei der Firma DAW in Ober-Ramstadt statt. Es trafen sich über 1000 Teilnehmer mit über 110 Feuerwehrfahrzeugen bei sonnigem Wetter im Industriegebiet in Ober-Ramstadt. Punkt drei Uhr ertönte in Ober-Ramstadt der Sirenenalarm. Angenommen wurde ein Großbrand bei der Firma DAW. Kurz darauf setzte sich auch schon der erste Megalöschzug in Bewegung. Nach und nach machten sich alle Megalöschzüge auf den Weg quer durch Ober-Ramstadt. Über das Funkgerät ertönte „Florian Mega 3-01 fahren Sie zum Großbrand Firma DAW in Ober-Ramstadt“ so bekam auch unser „Megalöschzug“, bestehend aus 17 Feuerwehrfahrzeugen, die Order an die fiktive Einsatzstelle zu kommen.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle zogen dicke Rauchschwarten über das Werksgelände. Durch den Gruppenführer wurden letzte Informationen und der Einsatzbefehl an die Jugendlichen gegeben. Schnell wurde die Wasserversorgung von der Wasserentnahmestelle bis zum Strahlrohr aufgebaut. Nun warteten alle Jugendlichen gespannt auf den Befehl zur Wasserabgabe, denn erst wenn alle 1000 Jugendliche Ihrer Versorgung aufgebaut haben durfte Wasser abgegeben werden. Nach kurzer Zeit stand fest alle Jugendfeuerwehren den Landkreises waren bereit und so kam der ersehnte Befehl „ Wasser marsch“. Nun wurde aus allen Strahlrohren der angenommene Großbrand gelöscht.

Nachdem unser Kreisjugendfeuerwehrwart zusammen mit unserem Bezirkssprecher sich ein Bild von der Arbeit der Jugendlichen gemacht hatte hieß es nach rund 20 Minuten „Wasser halt“. Nun wurden alle Schläuche wieder auf dem Fahrzeug verlastet. Nach einer kurzen Erfrischung und verschiedenen Ansprachen auf der Bühne wurde sich wieder auf den Weg nach Gundernhausen gemacht. Dort angekommen mussten natürlich die beiden Fahrzeuge wieder „Einsatzbereit“ gemacht werden. So wurde beispielsweiße wieder der Wassertank gefüllt und neue Schläuche verlastet. Um halb sieben schlossen sich nun die Tore der Feuerwehr und alle gingen in ihr wohlverdientes Wochenende.

YouTube Video: http://www.youtube.com/ (Quelle: HR)





Bericht erstellt durch Tim Kilian



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Stellv. Jugendfeuerwehrwart



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(verliehen November 2013)