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Zeltlager 2015


Datum Mittwoch 03. Juni 2015
Abteilung Jugendabteilungen


Endlich war es wieder soweit. Ein Jahr lang mussten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und die Kinder der Löschteufel wieder warten um ins lang ersehnte Zeltlager fahren zu dürfen.

Bereits am Mittwochmorgen fiel für die Betreuer und einige Helfer der Startschuss und es ging los nach Raibach um dort schon Zelte, Pavillons und die Küche aufzubauen. Für die Jugendfeuerwehr ging es dann endlich am Mittwochnachmittag um 16 Uhr los. Alle Taschen, Feldbetten, Schlafsäcke und Stühle wurden schnell in den Bussen verstaut und die Fahrt zum Zeltplatz konnte starten.

Dort angekommen wurden erstmal alle Feldbetten aufgebaut und die Schlafstätte hergerichtet, auch das Vertrautmachen mit den Lagerregeln und natürlich das intensive Studieren der Nachtwachepläne und der Spüldienste durfte nicht fehlen. Anschließend wurde der Zeltplatz erkundet und alle Spielmöglichkeiten ausgeschöpft. Vom Volleyball bis hin zum Fußball wurde alles ausprobiert. Nicht lange nach der Ankunft gab es auch das erste gemeinsame Abendessen. Es standen die allseits beliebten Burger auf dem Essensplan. Nachdem der Spüldienst seine Arbeit verrichtet hatte und alle Küchenutensilien wieder an ihrem Platz waren sollte der erste Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Um 23 Uhr trat die Nachtwache ihre erste Schicht an und der Rest der Jugendlichen kletterte in ihre Schlafsäcke. Kurz nachdem Ruhe eingekehrt war hatte die Nachtwache alle Hände voll zu tun: Es galt 13 Personen der Einsatzabteilung ausfindig zu machen und festzuhalten, damit diese nichts aus den Zelten oder der Küche klauen konnten. Nach ein paar Stunden war auch das erledigt und die Nacht konnte weiterhin ruhig beendet werden.

Der Donnerstagmorgen begann mit dem täglichen Frühstücksbuffett und wir erhielten gleich Besuch von unserem 1. Vorsitzenden Heinz Anthes und einem Beisitzer Franz Bach. Sie brachten uns leckere Schaumküsse und Gummibärchen mit. Auch das erste Spiel für diesen Tag stand auf dem Programm. „Eierschlagen“. Die Jugendlichen bekamen ein Ei mit einem Nylonstrumpf auf dem Kopf befestigt und eine Zeitung zu einer Rolle gewickelt in die Hand. 2 Spieler spielten gegeneinander. Es galt wer als erstes das rohe Ei bei seinem Gegner auf dem Kopf zerschlagen hatte. Es war sehr lustig anzusehen und auch unsere Gäste hatten viel Spaß dabei. Durch die hohen Temperaturen war es natürlich kein Problem das rohe Ei wieder vom Kopf zu waschen und die Jugendlichen waren sogar für die Erfrischung dankbar. Der weitere Tag stand zur freien Verfügung… es wurden verschiedene Spiele gespielt oder einfach nur im Schatten entspannt. Nach dem Abendessen bereitete sich der Jugendausschuss für den alljährlichen Geisterpfad vor. Nachdem alle diesen durchlaufen hatten, sicher am Lagerfeuer ankamen und alle Utensilien wieder verstaut waren hieß es „Schlafenszeit“.

Nachdem die Nachtruhe am Donnerstag frühzeitig beendet war, hieß es am Freitag schon nicht mehr ganz so früh „Guten Morgen“. Die Jugendlichen lagen an diesem Morgen etwas länger in ihren Schlafsäcken und die Betreuer mussten die Jugendlichen etwas drängeln damit der 1. Programmpunkt für diesen Tag stattfinden konnte. Dieser hieß „Stadtrallye“. Es wurden 4 Gruppen eingeteilt und jede Gruppe erhielt einen Wegweiser. Auf dem Weg mussten verschiedene Fragen beantwortet werden. Bei der ein oder anderen Gruppe dauerte die Stadtrallye fast doppelt so lange als bei anderen, da man unterwegs auf Grund der heißen Temperaturen in verschiedenen Eisdielen einen Stopp einlegen musste. Nachdem alle Jugendlichen wieder den Zeltplatz erreicht hatten musste nach der Anstrengung eine Abkühlung her…. Eine Wasserschlacht!!! In dieser Zeit machten sich zwei Betreuer der Löschteufel auf den Weg um in Gundernhausen die Kinder der Löschteufel abzuholen. 20 Kinder warteten bereits aufgeregt am Gerätehaus um auch endlich zum Zeltplatz fahren zu können. Das Gepäck war schnell verstaut und der Abschied von den Eltern fiel gering aus - es konnte los gehen. Hier nochmals vielen Dank an Marc Landzettel und der Feuerwehr Roßdorf, die uns auf Grund der hohen Anzahl der Kinder mit ihrem MTW aushalfen.

Am Zeltplatz angekommen wurden auch hier die Lagerregeln bekannt gegeben und die „Betten“ bezogen. Die Kinder integrierten sich gleich problemlos bei den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und es folgte an den nächsten beiden Tagen ein harmonisches Miteinander. Auch spielen und chillen macht hungrig und somit folgte das Abendessen. Heute gab es Nudel und Bolognesesoße. Nachdem der Spüldienst wieder seine Arbeit verrichtet hatte wurde das Lagerfeuer entfacht. Auch für die Löschteufel gab es gern verrichtete Pflichten und somit konnte die erste Gruppe ihre Nachtwache antreten. Ein paar von der Einsatzabteilung ließen sich natürlich auch was für unsere Kleinsten einfallen und starteten einen kindgerechten „Überfall“. Die Überfaller waren mit rot blinkenden Lampen auf dem Kopf ausgestattet und gaben hupende Geräusche von sich um auf sich aufmerksam zu machen. Die Kinder machten sie sofort ausfindig und versuchten sie zu fangen. Nachdem alle „gefangen“ waren ging es für die Löschteufel in die Schlafsäcke und die Jugendfeuerwehr konnte die Nachwache übernehmen. Die weitere Nacht verlief ruhig bis ein kleines Gewitter aufzog und es kurz anfing zu regnen. Die Nachtwache war somit mehr damit beschäftigt, die Stühle und Gegenstände ins Trockene zu räumen und die Spuren vom nächtlichen „Einsatz“ zu beseitigen als nach Überfallern Ausschau zu halten. Auch die Betreuer der Nachtwache fielen an diesem Morgen todmüde in ihre Feldbetten.

Der Samstagmorgen verlief entspannt und auf Grund der heißen Temperaturen wurde auch heute wieder eine Wasserschlacht angezettelt -sehr zu Freude der Jugendlichen und Kinder. Nachdem alle Spuren der Wasserbomben und Wasserspritzen beseitigt war konnte die Lagerolympiade starten. Es gab verschiedene Spiele die die Kinder und Jugendlichen in 4 Gruppen eingeteilt bewältigen mussten. Hier kam der Spaß nicht zu kurz. Nach dem Abendessen und dem Anzünden des Lagerfeuers startete auch für die zweite Gruppe der Löschteufel die Nachtwache. Diesmal hatten sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr einen kleinen „Überfall“ für die Kleinen ausgedacht, damit auch die zweite Gruppe ihren Spaß hatte die „Gangster“ zu fangen. Anschließend ging es wieder ins Bett und die Jugendfeuerwehr übernahm!

Am Sonntagmorgen konnte nochmals gut gefrühstückt werden damit alle Kraft hatten um ihre Feldbetten und Schlafsäcke zusammenzuräumen und um die Zelte abzubauen. Die Löschteufel fuhren als erstes um 12:30 Uhr wieder nach Gundernhausen um pünktlich um 13 Uhr von den Eltern in Empfang genommen zu werden. Die Jugendfeuerwehr folgte anschließend und es ging ans Kellereinräumen und Verstauen der Zelte.

Ein schönes und lustiges Zeltlager ging nun wieder einmal zu Ende. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!


Bericht erstellt durch Christina Anthes



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06071 / 620682
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Sprecherin der Löschteufel



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Nordhäuser Straße 84
64380 Gundernhausen
06071 / 737600
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(verliehen November 2013)