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Zukünftige Lebensretter in anderem Element!


Datum Freitag 12. August 2016
Abteilung Jugendfeuerwehr


Die Jugendfeuerwehr Gundenhausen übte im Freibad in Roßdorf das Retten aus einer besonderen Zwangslage

„Die Aufgaben der Trupps lauten?“ Diese Frage stellen die Betreuer der Jugendfeuerwehr oft in den Theorieunterrichten. Die Antwort schallt umgehend im Chor „Retten! ......“ . Das Retten von Menschen und Tieren ist die Hauptaufgabe eines jeden Feuerwehrmitgliedes. Aber Retten ist nicht gleich retten: So können Menschen und Tiere aus Zwangslagen (eingeklemmt im Fahrzeug etc. oder aus einem brennenden oder verrauchten Gebäude oder anderen Situationen) befreit aber auch durch lebensrettenden Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe) „gerettet“ werden.

Einer besonderen Zwangslage widmete sich die Jugendfeuerwehr Gundernhausen am Freitag, den 12.08.2016. Hierzu trafen sich die Jugendlichen und Betreuer bereits um 18Uhr um gemeinsam ins Freibad nach Roßdorf zu fahren. Dort angekommen wurden sie bereits vom Wehrführer der Feuerwehr Gundernhausen, Jürgen Zimmer, erwartet. Jürgen ist nebenberuflich als Bademeister im Freibad Roßdorf tätig. Nach dem Umziehen und der Besprechung über den weiteren Ablauf begann die besondere Ausbildung mit 200m Einschwimmen. Nach der Aufwärmeinheit erklärte Jürgen Zimmer die grundlegenden Maßnahmen um eine Person aus einem Gewässer zu retten. Spätestens jetzt war allen Jugendlichen das heutige Ausbildungsthema klar. Nach 50 Meter Rückenschwimmen versuchten alle Übungsteilnehmer sich gegenseitig durch das Wasser zu transportieren. Diese Aufgabe meisterten die Jugendlichen hervorragend und Jürgen konnte die weitere Ausbildung an Max Fornoff übergeben. Max ist Jugendwart beim DLRG Ortverband Roßdorf und zeigte den Anwesenden verschiedene Griff- und Rettungstechniken. Auch diese wurden anschließend in Eigenversuchen erprobt und analysiert welche Methode wem am Leichtesten fiel. Es dauerte nicht lange und die Jugendlichen fragten nach den berühmten Hilfsmitteln die Max umgehend aus den Räumlichkeiten des DLRG holte und den wissbegierigen Jugendlichen und Betreuern zur Verfügung stellte. Nun folge das berühmte „Learning by Doing“. Als sich das Ende des Ausbildungsabends näherte durften die Jugendlichen noch ein 10 Kg Gewicht vom Grund des Beckens an die Oberfläche befördern. Erst im relativ flachen Teil des Beckens dann abschließend wer es sich zutraute auch im 4m tiefen Bereich. Hier waren alle vom Ehrgeiz gepackt und es stellte sich als nicht ganz so einfache Übung heraus.

Als sich bereits alle Richtung Umkleidekabinen aufmachen wollten stand noch einmal der Spaß im Vordergrund. Der ebenfalls anwesende Betriebsleiter Frank Bickelhaupt setzte den beliebten Strömungskanal in Betrieb. Nachdem die letzten Kraftreserven schwanden ging es zum Umziehen und nach einem großen Dankeschön an Max, Frank und Jürgen machte sich die Jugendfeuerwehr Gundernhausen auf den Heimweg.


Bericht erstellt durch Nikolas Lutz



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Stellv. Jugendfeuerwehrwart



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Stetteritzring 10a
64380 Gundernhausen
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