Im Rahmen der Übung wurden daraufhin die Freiwillige Feuerwehr Roßdorf, die Feuerwehr Gundernhausen, das Deutsche Rote Kreuz Roßdorf und Starkenburg sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein komplexes Lagebild: Mehrere Pkw waren in den Unfall verwickelt, in einigen Fahrzeugen befanden sich eingeklemmte und teils schwer verletzte Personen. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde das Einsatzstichwort zunächst auf H Klemm 1 Y und im weiteren Verlauf auf H Klemm 2 Y erhöht.
Die Einsatzkräfte aus Roßdorf und Gundernhausen leiteten umgehend die technische Rettung ein. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurden die stark deformierten Fahrzeuge geöffnet, um die eingeschlossenen Personen in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst möglichst schonend und patientengerecht zu befreien.
Parallel dazu entdeckten gerade eintreffende Kräfte aus Gundernhausen einen Entstehungsbrand, der schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte.

Im Einsatz waren insgesamt drei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, ein Löschfahrzeug, drei Rettungswagen, ein Einsatzleitwagen, ein Gerätewagen Logistik sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst.
Noch während die Einsatzkräfte dabei waren, die Übung zurückzubauen und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen, erfolgte eine Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in Roßdorf. Da mehrere Fahrzeuge bereits besetzt waren, konnten Kräfte aus Roßdorf schnell ausrücken und vor Ort zügig Entwarnung geben.
Ein großer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften der Feuerwehr Roßdorf, der Feuerwehr Gundernhausen, des Deutschen Roten Kreuzes Roßdorf und Starkenburg sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Ebenso bedanken wir uns beim gesamten Vorbereitungsteam, das diese Übung ermöglicht hat.